Bildung und Wissenschaft in Berlin
Berlin ist der Treffpunkt vieler Kulturen und Nationen.
Viele verschiedene Volksgruppen finden in Berlin ihre Heimat. Berlin kann eigentlich gewissermaßen als Schmelz
Tegel der Nationen bezeichnet werden. Auch bei vielen Reisenden und Touristen ist Berlin eines der beliebtesten
Reiseziele. Vom Backpack Tourist, welcher von Jugendherberge zu Jugendherberge reißt, bis hin zu exklusiv
Urlaubern, deren Koffer in den fünf Sterne Hotels der Großstädte zu finden sind, finden sich in Berlin alle
Urlaubertypen.
Weiters ist diese Bundeshauptstadt Deutschlands ein Zentrum für Bildung, Kunst
und Kultur in Europa. In fast keiner anderen europäischen Stadt finden sich so viele Wissenschafts- und
Forschungseinrichtungen wie in Berlin.
Das Schulsystem in Berlin ist so gut konzipiert, wie es in den wenigsten europäischen Städten zu finden ist.
Berlin bietet eine verpflichtende Grundschule, welche sechs Jahre andauert. Danach entscheidet sich der Schüler
ob dieser in eine Hauptschule, eine Realschule, eine Gesamtschule oder ein Gymnasium weiterbesucht. Der
Hauptunterschied zwischen Hauptschule und Gymnasium besteht darin, dass das Gymnasium den Schülern eine
vertiefte Allgemeinbildung vermittelt. In Berlin beginnt das Gymnasium, nachdem die 6 jährige Grundschule
beendet wurde. Generell dauert die Ausbildungan einem Gymnasium solange an, bis das sogenannte Abitur erreicht
wird. In anderen Ländern wie Österreich wird das Abitur auch „Matura“ genannt.
Die Gesamtschule wiederum ist eine andere Form einer weiterführenden Schule, bei welcher nicht mehr zwischen
den einzelnen Schultypen differenziert wird. Von manchen Eltern wird diese Form der Ausbildung eher
abgelehnt.
Im Jahre 2004 wurde eine Bildungsreform eingeleitet. Zum Beispiel wurde die Schulzeit bis hin zum Abitur auf 12
Jahre gesenkt. Vorher waren es 13 Jahre. Weiters wurde das Zentralabitur in einige Fächer eingeführt wie
Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen. Das Zentralabitur bedeutet, dass sämtliche Prüfungsunterlagen für die
Abiturprüfung, nicht mehr von den jeweiligen Professoren vorbereitet wird, sondern von einer zentralen Stelle
des Kultusministeriums. Dieses Zentralabitur wurde eingeführt, um den Schülern dieselben Chancen zu geben denn
alle haben nun dieselben Prüfungsunterlagen.
Berlin bietet vier Universitäten, vier Kunsthochschulen und sieben Fachhochschulen und weiters zwölf private
Hochschulen. An diesen Institutionen studieren insgesamt etwa 150.000 Studenten. Weiters sind in Berlin etliche
andere private Bildungseinrichtungen zu finden. Die vier größten Universitäten Berlins sind die Universität der
Künste Berlin, die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Technische Universität
Berlin.
Fast 2 Milliarden Euro Fördermittel steckt die Stadt Berlin in Bildung und Wissenschaft. Dieses Geld wird
großteils zur Forschung investiert. Mehr als Ein Zehntel der eingereichten Patenten neuer Erfindungen und
Errungenschaften stammen aus Berlin.
Viele Berliner Studenten kommen aus andern Teilen Deutschlands. Deshalb beziehen viele Studenten gemeinsam eine
ein Berliner Apartment (Apartment Berlin) oder eine Berliner Ferienwohnung (Ferienwohnung
Berlin) oder bilden Wohngemeinschaften. Ein Apartment in Berlin ist sehr
angenehm, da die meisten Apartments sehr leicht zu erreichen sind und deren Innenausstattung oftmals nicht zu
vergleichen ist. Eltern von Studenten, welche ihre Töchter und Söhne in der Bundeshauptstadt besuchen beziehen
doch häufig eine Ferienwohnung in Berlin. So eine Ferienwohnung ist fast immer günstiger als ein Hotel und
bietet eine größere Wohnfläche als ein Hotelzimmer.
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