Rechenzentrum simuliert in seinem Data Center Erderwärmung für die
Forschung
Um die Auswirkung der
Klimaveränderungen so genau wie möglich vorhersagen zu können, simulieren Forscher die Erderwärmung in einem Data
Center eines großen Rechenzentrums. Dabei werden einerseits unvorstellbar viele Daten benötigt um die Simulation zu
starten, andererseits spukt der Computer auch unzählige Daten und Werte aus, die es auszuwerten gilt – und auch
hierfür werden Rechenmaschinen benötigt, die eine außergewöhnliche Leistung erbringen können.
Immer wieder passiert es,
dass bei den komplexen Berechnungen neue Erkenntnisse zu den bisherigen Annahmen dazu kommen, an welche die
Forscher zuvor nicht gedacht hatten. Um diese dann nachträglich einbeziehen zu können, werden auch besondere
Anforderungen an das Data Center gestellt. Animationsmodelle und Grafiken sollten sich durch die ergänzten Daten
aktualisieren lassen, dazu gehört auch, dass veraltete Daten, die in anderen Berechnungen Einfluss genommen haben,
automatisch aktualisiert werden. Klar, dass hierfür ein Personal Computer wie man ihn zu Hause hat, bei weitem
nicht mehr reicht. Heute noch werden in einem Rechenzentrum in großen und vor allem gut geschützten Räumen unzählige Maschinen
eingesetzt, um die Daten zu speichern und in den meisten Fällen eine mehrfache Sicherheitsspeicherung
vorzunehmen. Für die Verarbeitung der Daten hat jedes in sich geschlossene System schließlich seine ganz
besondere Aufgabe. Errechnet werden simple Dinge wie die weltweite Temperaturentwicklung, aber auch weitaus
komplexere Zusammenhänge, wie sie etwa jahreszeitbedingte Meeresströmungen auslösen. Hierfür benötigt
selbst ein modernes Data Center eine Weile, denn das Aufkommen des Datenvolumens ist unvorstellbar
hoch.
Das Rechenzentrum ist
zuletzt aber in der Lage, eine durchaus realistische Simulation zu berechnen, bei denen verschiedene Prognosen
getestet werden. Bleiben beispielsweise die Schadstoffemissionen auf den heutigen Werten, so können Forscher genau
festlegen, wie sich die Umwelt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Aber auch wirtschaftliche Aspekte nehmen
einen wichtigen Platz in der Klimaforschung ein. Vor wenigen Jahren setzte man noch auf die Produktion von
Biotreibstoff, so genanntem Maisethanol. Dadurch, dass viele Produzenten nach der Finanzkrise im Jahre 2008 den
Betrieb einstellen mussten, müssen Forscher die daraus resultierenden Veränderungen der Abgasausstöße mit
einberechnen. Gleichzeitig fahren die Menschen weltweit rund 20 Prozent weniger mit dem Auto herum, als noch bei
der Jahrtausendwende, was ebenfalls eine Änderung der Prognosen nach sich zieht.
Solche neuen Erkenntnisse
führen dazu, dass sich alljährlich durchgeführte Simulationen der Erderwärmung deutlich voneinander unterscheiden.
Eine leistungsfähige Software, die im Rechenzentrum diese Variationen verarbeiten kann, ist deshalb unverzichtbar
und die Ressourcen die dem Data Center dafür zur Verfügung stehen müssen sind enorm. Diese Einrichtungen verschlingen
deshalb auch sehr viele Mittel, welche aber wiederum Arbeitsplätze schaffen und einen wichtigen Beitrag
zur Erhaltung der Umwelt leisten. Weil die im Data Center errechneten Simulationen bis zur Politik
vordringen, die eine ökonomischere Welt zu gestalten verpflichtet sind, werden diese Maßnahmen im Endeffekt die
verursachten Kosten wieder amortisieren.
Dank den Simulationen im
Data Center des Rechenzentrums können wichtige meteorologische Erkenntnisse bezüglich Erderwärmung und
Klimaveränderungen erlangt werden. Die Resultate dieser Berechnungen haben Auswirkungen auf die Weltpolitik und
erlauben es der Menschheit für das Wohl ihres Heimatplaneten das Richtige zu tun.
|