Rechtsanwalt
gewinnt Wirtschaftspreis
Mit
der Verleihung eines Wirtschaftspreises können
Unternehmen auf vielfältige Weise geehrt werden. Ein
Wirtschaftspreis wird in der Regel dann vergeben, wenn
sich ein Unternehmen durch erfolgreiche Konzepte oder
gute Anpassung in verschiedenen Bereichen hervortut. Eben
alles, was wirtschaftlich ist. Weltweit werden immer mehr
Wirtschaftspreise ins Leben gerufen. Nicht zuletzt
deshalb, weil ein Wirtschaftspreis eine erstklassige
Referenz darstellt, sind solche Auszeichnungen natürlich
begehrt in der Wirtschaftswelt. Insbesondere neu
gegründete und mittelständische Unternehmen können von
solch einem Preis profitieren. Sei es dadurch, dass
Investoren gelockt werden oder durch positive P. R.
Auswirkungen. Nicht selten ist die Veranstaltung der
Preisverleihung selbst ein willkommener Anlass, um mit
potenziellen Kunden oder Investoren ins Gespräch zu
kommen.
Wirtschaftspreise werden für verschiedene Leistungen
vergeben:
-
Innovation:
wenn sich ein Unternehmen durch große Innovationen
(beispielsweise in der Verbesserung eines Produkts)
hervortut
-
Nachwuchs:
wenn ein Unternehmen keine Kosten und Mühen spart,
um den eigenen Nachwuchs auf das Beste zu
fördern
-
Führung:
wenn ein Unternehmen vorbildlich geführt
wird
-
IT/Internet:
wenn IT gut in Unternehmen involviert wird
(beispielsweise eine Online Rechtsberatung durch
einen Rechtsanwalt)
-
Umwelt:
wenn besonders umweltfreundlich gewirtschaftet
wird
-
Gründung:
Entwurf und Durchführung eines erfolgreichen
Businessplans
-
Personal:
durch gutes Personalmanagement
-
Qualität:
für ein gutes Qualitätsmanagement (große Güte der
Dienstleistungen oder Produkte/exzellentes
Arbeitsumfeld)
-
Marketing:
für herausragende P. R. Arbeit
-
Engagement:
für außergewöhnliches Engagement (Spenden,
Stiftungen etc. z.B. für Familienrecht)
Ein Wirtschaftspreis kann also für
verschiedenste, unternehmerische Leistungen vergeben
werden.
So verwundert es nicht, dass viele Unternehmen gezielt auf
einen Preis hinarbeiten. Dieses sogenannte “Award Marketing“
zielt darauf hinab, möglichst viele Preise zu gewinnen, sofern
diese zum Unternehmen passen (eine Anwaltskanzlei könnte nur
verhältnismäßig wenig Reputation aus einem Wirtschaftspreis für
Umweltfreundlichkeit ziehen).
Allein in Deutschland werden
mehrere Hundert Wirtschaftspreise verliehen. Inwiefern das den
Wert eines einzelnen Preises schmälert, sei mal dahingestellt.
Das hängt vor allem von den bisherigen Preisträgern und den
Ausrichtern der Preisverleihung ab. Und oftmals ist es auch so,
dass das Event der Preisverleihung strategisch genauso wichtig
ist, wie der Preis selbst. So liefert eine solche
Preisverleihung eine wertvolle Bühne, um für Investoren und
Kunden zu werben. Dies ist vor allem für verhältnismäßig junge
Betriebe interessant. Etablierte Unternehmen hingegen sehen
solche Preisverleihungen meist als willkommenes Mittel zur
Qualitätssicherung. Nicht selten bringt der Gewinn eines
Wirtschaftspreises weit mehr als nur eine Urkunde mit sich.
Staatliche Wirtschaftspreise sind beispielsweise häufig auch
Förderpreise. Das heißt, dass der Gewinn des Preises zum
Beispiel die Ausschreibung von Fördergeldern mit sich bringt.
Ein solcher, bezuschusster Wirtschaftspreis richtet sich dann
meist auch an kleinere Unternehmen. Durch die Fördermittel
wirkt der Preis also nicht nur günstig auf die Außendarstellung
der Firma aus. Die errungenen Fördermittel zeugen zusätzlich
vom Vertrauen der Preisverleiher in das siegreiche Unternehmen.
Durch die Fördergelder, die durchaus im zweistelligen
Millionenbereich liegen können, wird auch die wirtschaftliche
Expansion angekurbelt.
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