Wissenschaftsanalyse über
Fondsdiscounter
Mittlerweile scheint es für alles
Mögliche Discounter zu geben. So ist es auch im Anlagewesen.
Fondsdiscounter treten als oftmals
unabhängige Fondsvermittler auf und bieten Fonds und
Beteiligungen zu vergünstigten Konditionen an. Damit treten
die freien Fondsdiscounter, derer es mittlerweile sehr viele
gibt, in Konkurrenz zu den Direktbanken, die ebenfalls
häufig Fonds zu Discountkonditionen anbieten. Welche Vor-
und Nachteile können sich bei Fondsdiscountern ergeben? Was
muss man über Fondsdiscounter wissen?
Als Anleger kann man durch
Fondsdiscount Geld sparen. Zu günstigen Konditionen kann
man in offene oder geschlossene Fonds investieren. Der
Fondsdiscounter vermittelt dabei gewissermaßen zwischen
Anleger und Anbieter. Als Provision streicht der
Fondsvermittler dafür die Verwaltungskosten ein, die
jährlich anfallen. Diese belaufen sich auf 0,1 % bis 1,5 %
des angelegten Vermögens. Auf den Ausgabeaufschlag bei
geschlossenen Fonds, der zu Beginn einer Anlage einmalig
gezahlt wird, gewähren viele Discounter Rabatt (auch der
Ausgabeaufschlag dient als Provision). Da der
Ausgabeaufschlag sich durchaus bis auf 10 % der Anlagesumme
belaufen kann, ist ein solcher Rabatt natürlich lohnenswert
und eines der herausragenden Argumente für Fondsdiscount.
Sonstige Kosten in Form von Depotgebühren entfallen bei
manchen Anbietern völlig.
Dafür sparen Fondsdiscounter natürlich an anderer Stelle.
Durch starke Nutzung des Internets als Bühne sparen viele
Fondsdiscounter an Infrastrukturen. Außerdem bieten die
meisten Fondsdiscounter keine Beratung an. Insofern richtet
sich ihr Angebot vor allem an Investoren, die relativ
vermögend sind und sich bereits mit der Materie auskennen.
Wer in Sachen Börse und Anlage bzw. Fonds noch ein Laie
ist, gehört sicherlich nicht zur eigentlichen Zielgruppe
von Fondsdiscountern.
Der Markt für Fondsdiscount ist hart umkämpft. Eine
Vielzahl von Anbietern tummelt sich in diesem Marktsegment,
sodass man sich schnell erschlagen vorkommt von der großen
Angebotsvielfalt. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist also
nicht unbedingt besonders einfach. Eine Empfehlung kann
darin bestehen, dass man sich an etablierte Anbieter hält,
die sich bereits einen guten Ruf erworben haben. Einige
Discounter sind schon seit zehn und mehr Jahren erfolgreich
am Markt vertreten. Der Anbieter CFB
Fonds beispielsweise ist schon seit 1983 mit
von der Partie und betreut gegenwärtig über 60.000
Anleger. An solchen Referenzen kann man die Qualität
eines Fondsvermittlers durchaus messen. Wer sich also
an renommierte Anbieter hält, der darf seine Anlage in
guten Händen wähnen.
Der Rest liegt beim Anleger selbst. Wie viel man bereit ist
zu riskieren und zu welchen Konditionen eine Anlage
sinnvoll und auch möglich ist, das muss man für sich selbst
ergründen. Generell geht es meist um das Verhältnis von
Rendite und Risiko. Je höher die Rendite, desto höher ist
oft auch das Risiko. Allerdings zeigt die aktuelle
Entwicklung, dass immer mehr Leute in Fondsdiscount
vertrauen. Besonders beliebt sind dabei
Schiffsbeteiligungen. Bei dieser Art des geschlossenen
Fonds wird besonders zuverlässig gewinn erzielt, dass der
Seehandel immer mehr zunimmt und schon jetzt
überwältigenden Anteil am Welthandel hat.
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